Ökosysteme unter dem Einfluss der Jahreszeiten

Das Wetter, das sich bekanntlich ja mit den Jahreszeiten immer ändert, nimmt großen Einfluss auf das gesamte, aber auch auf einzelne Ökosysteme. Das Zusammenspiel der einzelnen Bereiche, wie zum Beispiel Wasser, Wald und anderen, verändert sich dabei. Zu einem Ökosystem gehört die jeweilige Umgebung und das, was dort lebt und wächst. In einem See sind dies das Wasser, die Pflanzen, die Fische und anderen Tiere, von dem allem aber zum Beispiel auch die Vögel einen Nutzen haben. Das Wachstum und Leben reicht von den kleinsten Lebewesen bis hin zu den großen Säugetieren, von Kleinstpflanzen bis zum riesigen Baum.

Wie man sich denken kann, macht es für jedes Ökosystem einen Unterschied aus, ob nun die Sonne massiv scheint, wie über eine lange Periode im Sommer, oder ob die Natur zum Beispiel unter Schnee und Eis liegt. Im Winter gibt es kaum ein Wachstum von Pflanzen; die Tiere reagieren unterschiedlich auf die kalten Temperaturen. Zugvögel verlassen ihre Heimat, Säugetiere gehen zum Teil in Winterschlaf und auch bei Insekten gibt es eine Winterpause.

Für die Fortpflanzung und die Aufzucht der Jungen werden die warmen Monate zwischen Frühjahr und Herbst benutzt. Hier funktioniert auch der natürliche Kreislauf zwischen „Opfer und Täter“, zwischen Beute und Jäger. Das Nahrungsangebot maximiert sich langsam, um im Herbst wieder weniger zu werden und im Winter zum Teil gar nicht vorhanden zu sein. Fische ziehen sich in die unteren Regionen der Gewässer zurück, wo es konstant um die vier Grad Celsius Wassertemperatur hat. Dabei schalten sie ihren Stoffwechsel zurück, bis das Wasser wieder wärmer wird, Insekten und andere Beute wieder greifbar wird. So ist zwar jedes unbeeinflusste Ökosystem im Gleichgewicht, verändert sich aber mit den Jahreszeiten und dem dazugehörigen Wetter. Untypische Jahreszeiten, wie ein zu warmer oder zu langer Winter machen sich entsprechend bemerkbar.

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